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Superfood Erdbeeren in der Beikost: 5 Fragen und Antworten

Babys lieben den Geschmack von Erdbeeren genauso wie wir

Frische Erdbeeren gelten zu Recht als heimisches Superfood! Ihre wertvollen Inhaltsstoffe schmecken nicht nur gut, sondern stärken außerdem unsere Abwehrkräfte. Reich an zahlreichen Mineralstoffen und sekundären Pflanzenwirkstoffen sind sie gut für Herz und Gehirn und liefern uns viele Vitamine, allen voran die wichtige Folsäure. Und das bei jeder Menge Genuss trotz wenig Kalorien.

Kein Wunder, dass junge Mamas und Papas auch ihren Babys gerne Erdbeeren anbieten wollen. Immer wieder werde ich gefragt, ob das denn ok ist. Grund genug für mich, in diesem Blogartikel eure wichtigsten Fragen zu beantworten:

 

1 - Ab welchem Alter darf mein Baby Erdbeeren essen?

Sobald dein Baby reif für die Beikost ist, verträgt es auch Erdbeeren. Trotzdem empfehle ich, zum Beikoststart mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch zu starten. Sobald du deinem Baby Obst anbietest (normalerweise mit der 2. Mahlzeit), ist dann definitiv die Zeit für leckere Erdbeeren da.

 

2 - Was ist, wenn mein Baby allergiegefährdet ist?

Auch dann darfst du deinem Baby Erdbeeren geben. Anders als bei Erwachsenen sind Erdbeeren bei Babys nicht dafür bekannt, Allergien oder Neurodermitis auszulösen. Im Gegenteil: Erdbeeren enthalten viele Ballaststoffe und Nährstoffe und fördern so den Aufbau eines gesunden Mikrobioms. So helfen sie sogar dabei, Verdauungsbeschwerden und Nahrungsmittelallergien im späteren Leben vorzubeugen.

 

3 - Bekommt mein Baby von ERdbeeren Ausschlag?

Ab und an bekommen Babys rund um den Mund einen Ausschlag oder auch mal einen wunden Po. Dies ist aber eher Folge des Säuregehaltes und kein Zeichen für eine Allergie. Lasse in so einem Fall den Ausschlag abheilen und biete in dieser Zeit wenig säurehaltige Lebensmittel an. Danach tastet euch langsam wieder an Erdbeeren heran und versucht die Menge rauszufinden, die dein Baby gut verträgt.

 

4 - Kann mein Baby von Erdbeeren Verdauungsbeschwerden bekommen?

Erdbeeren sind insgesamt gut verträglich. Trotzdem kann es bei der Beikosteinführung immer wieder vorkommen, dass der Darm von deinem Baby sich erst einmal an die neuen Lebensmittel gewöhnen muss. Dies trifft nicht nur auf Erdbeeren zu, sondern auf so ziemlich alle neuen Lebensmittel, die du deinem Baby gibst. Schließlich hatte der Darm bisher nur mit Milch zu tun und muss sich erst langsam umstellen. Nach und nach lernt er, mit allen möglichen Lebensmitteln umzugehen, und die Verdauungsbeschwerden lassen wieder nach.

 

5 - wie sollte ich Erdbeeren für mein Baby zubereiten?

Wie auch bei anderem Obst empfehle ich grundsätzlich regionales Obst Bio-Qualität, damit der Schadstoffgehalt so gering wie möglich ist. Nachdem du die Erdbeeren gründlich gewaschen hast, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Du kannst die Erdbeeren pürieren und deinem Baby als Mus füttern, z.B. als Zutat im Abendbrei.
  • Du kannst die Erdbeeren einkochen und als Kompott füttern, z.B. als Teil des Getreide-Obst-Breis oder als leckeren Vitamin C-haltigen Nachtisch nach dem Mittagessen.  So lernen Babys verschiedene Konsistenzen kennen, der Weg zu stückigem Essen wird geebnet.
  • Du kannst die Erdbeeren, wenn sie sehr weich sind, ganz oder in kleine Stückchen geschnitten deinem Baby als sogenanntes Fingerfood in die Hand geben. Das eignet sich vor allem für  ältere Babys, die schon Fingerfood essen. Achte aber darauf, dass du weiche Erdbeeren erwischst. Dann brauchst du auch keine Angst vor Verschlucken haben. Trotzdem solltest du dein Baby natürlich nicht mit den Erdbeeren alleine lassen, sondern es immer im Blick behalten.

Auf keinen Fall solltest du Erdbeeren zusätzlich süßen. Für dein Baby schmeckt auch die Erdbeere an sich schon sehr süß. Zusätzlicher Zucker ist überflüssig, fördert Karies und prägt einen Süßgeschmack bei Kindern, der die Gefahr von Fehlernährung und Übergewicht im späteren Leben erhöht.

 

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