Magen, Darm & Verdauung

mit Ernährungstherapie Verdauungsbeschwerden nachhaltig lindern

7 von 10 Menschen in Deutschland leiden unter Magen-Darm-Beschwerden. Nicht immer steckt ein medizinisches Problem dahinter. Viele Magen-Darm-Beschwerden lassen sich durch eine verbesserte Lebensmittelauswahl sowie kleine Veränderungen in der Speisen-Zusammensetzung und Anpassungen am Lebensstil lösen. Gerne helfe ich Ihnen dabei, die für Sie passenden Lösungen zu finden.

 

Um jedoch ernsthaftere Erkrankungen nicht zu übersehen, ist eine solide Diagnostik mit medizinisch anerkannten Verfahren bei länger andauernden Beschwerden unerlässlich. Basierend auf einer solchen ärztlichen Diagnose kann die Ernährungstherapie zielführend Beschwerden lindern und sogar ganz beseitigen. So kann die Lebensqualität oftmals entscheidend verbessert werden, Folgeerkrankungen werden vermieden, und auch die Dosierung von Medikamenten kann häufig verringert werden. 


ERNÄHRUNGSTHERAPIE BEI MAGEN-DARM-BESCHWERDEN

so individuell wie wir selbst

Magen-Darm-Beschwerden sind  so individuell wie wir Menschen selbst. Es gibt keine einheitliche Ernährungsempfehlung. Statt dessen müssen wir uns immer  nach der jeweiligen Gesamtsituation, den individuellen Symptomen und der zugrundeliegenden Diagnose richten.

 

Leider werden Pauschaldiäten aus Internet und Bestseller-Büchern seit Jahren immer beliebter. Kein Wunder, wo es doch so einfach ist, eine Liste auszuhändigen. Was Viele dabei übersehen: Das bloße Berücksichtigen von Listen und dadurch das Weglassen einer unnötig großen Anzahl an Lebensmitteln führt oft zu einer recht einseitigen Ernährung - ein Bumerang, denn so entstehen über kurz oder lang an anderer Stelle neue Beschwerden und Schmerzen.

eine gesunde Verdauung spürt man nicht

eine gesunde Verdauung spürt man nicht

wichtige Einflussfaktoren auf unsere Verdauung

Unsere Verdauung ist ein komplexes System. Viele Einflüsse spielen eine Rolle, und nicht immer ist die Ernährung schuld. In der Ernährungstherapie gilt es, ganzheitlich die Gesamtsituation zu betrachten und gezielt an der richtigen Stelle einzugreifen. 

 

Es zählt eben nicht nur, was man isst, sondern auch wann und wie. Lebensmittel haben eine unterschiedliche Wirkung in unserem Verdauungssystem in Abhängigkeit von Verarbeitung und Kombination. Und es geht nicht nur darum, welche Lebensmittel besser weglassen werden sollten, sondern auch darum, welche Lebensmittel man hinzunehmen sollte.

 

Vielleicht passt die Ernährung nicht zu unserem Lebensstil, oder Stress und andere Lifestyle-Faktoren spielen eine Rolle. Ein genauer Blick auf unseren Alltag mit besonderem Fokus auf Belastungen und Stress sowie Achtsamkeit und Entspannung kann oft zu einer wesentliche Verbesserung der Beschwerden führen.

 

Besonders wichtig ist mir, unnötige Einschränkungen zu vermeiden und die Auswahl an Lebensmitteln Schritt für Schritt zu erweitern. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich auch Ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen, und stellen sicher, dass die Veränderungen in Ihrem Alltag einfach umzusetzen sind.

 

Sie werden sehen - meist führt eine individuelle Ernährungstherapie zu einer deutliche Steigerung Ihrer Lebensqualität,  die Beschwerden nehmen ab, und Ihre Lebensgeister kehren zurück!  


Ernährung für ein gesundes Mikrobiom

unser Mikrobiom

kleine, aber wichtige Mitbewohner

Früher sprach man von der Darmflora, heute nennt man die Schicht aus Mikroorganismen, die unseren Dickdarm von innen auskleiden und vielfältige Aufgaben für uns übernehmen, Mikrobiom. Tatsächlich wären wir ohne diese kleinsten Mitbewohner in unserem Darm wohl nicht lebensfähig: das Mikrobiom ist Teil unseres Immunsystems, spaltet Nährstoffe für uns auf und produziert selbst wichtige Vitalstoffe. Die Forschung rund um das Mikrobiom läuft auf Hochtouren, und doch wissen wir erst einen Bruchteil über dieses wichtige Organ. Klar ist jedoch: Verdauungs-Beschwerden und das Mikrobiom hängen eng zusammen.

unser Bauchhirn: Stress schlägt auf den Magen

unser Bauchhirn

Stress schlägt auf die Verdauung

Nicht immer ist die Ernährung an Verdauungsbeschwerden schuld. Auch unser psychisches Wohlbefinden spielt eine wichtige Rolle. Ausdrücke wie "das schlägt mir auf den Magen", "Schmetterlinge im Bauch", "auf's Bauchgefühl hören" belegen, welch grossen Einfluss Gefühle auf unsere Verdauung - und umgekehrt - haben. Ein engmaschiges Nervengeflecht durchzieht unseren Darm, es reagiert sehr sensibel auf unsere Emotionen.  Eine erfolgreiche Bekämpfung von Verdauungsbeschwerden berücksichtigt deshalb auch unsere emotionale Verfassung, allen voran eine mögliche Belastung durch Stress.

Innere Uhr wichtig für eine gesunde Verdauung

unsere innere Uhr

Taktgeber für unseren Darm

Unser innerer Rhythmus ist für eine geregelte Verdauung von enormer Wichtigkeit. Ein deutlicher Indikator ist der morgendliche Toilettengang, der für etwa ¾ der Menschheit zuverlässig und regelmäßig eintritt. Doch kaum ist Urlaub, womöglich noch mit Zeitverschiebung, unbekanntem Essen und anderen Essenszeiten, Druckunterschieden durch Flugreisen oder Höhenlagen, passt nichts mehr zusammen. Das macht sich bemerkbar durch eine träge Verdauung, Blähungen oder Durchfälle. Auch Schichtarbeit und ständig wechselnde Aufstehzeiten kann unsere sensible Verdauung aus dem Takt bringen.



durch Ernährung beeinflußbare Erkrankungen rund um unser Verdauungssystem

Verbessern Sie Ihre Lebensqualität durch eine professionelle Ernährungstherapie

Auch wenn viele Verdauungs-Beschwerden gar nicht krankhaft sind und sich mit recht einfachen Veränderungen in den Griff bekommen lassen, gibt es eine Vielzahl an Erkrankungen rund um unser Magen-Darm-System. Sie erfordern häufig den Einsatz von Medikamenten. Eine professionellen Ernährungstherapie kann die ärztliche Therapie wirkungsvoll unterstützen und Beschwerden lindern oder sogar ganz beseitigen. Ich unterstütze Sie gerne bei folgenden Erkrankungen:

Verdauung allgemein

Speiseröhre, Magen & Darm

  • Reflux-Oesophagitis bzw. Sodbrennen
  • Magenschleimhautentzündung bzw. Gastritis
  • Obstipation bzw. Verstopfung
  • Diarrhoe bzw. Durchfall

Darmerkrankungen

chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Morbus Crohn, Colitis Ulzerosa oder Colitis Indifferenta gelten als Auto-Immunerkrankungen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist oft groß. Ernährungstherapie kann begleitend helfen, aber an erster Stelle steht eine medikamentöse Behandlung.

Enddarmerkrankungen

Enddarmerkrankungen sind häufig und lassen sich mit einer optimierten Ernährung nachhaltig lindern. zu den bekanntesten zählen

  • Divertikulitis bzw. Divertikelkrankheit
  • Hämorrhoiden
  • Fissuren, Marisken, Proktitis
  • Mikrobielle Fehlbesiedlung

Andere Erkrankungen

Zöliakie bzw. Sprue

Bekannt ist die Zöliakie durch die Popularität Gluten-freier Ernährungsformen geworden. Sie kann bereits bei der Einführung der Beikost bei Säuglingen auftreten.  Oft wird eine Zöliakie aber erst im mittleren Lebensalter entdeckt. Wichtig ist eine sorgfältige Diagnostik - und zwar BEVOR man auf Gluten verzichtet. Bestätigt sich die Diagnose, muss ein Leben lang selbst auf die kleinsten Spuren von Gluten verzichtet werden. Eine professionelle Ernährungsberatung ist immens wichtig, um eine Krankheitsverschlimmerung zu vermeiden und gleichzeitig eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.

Prä-, Pro- und postbiotische Darmsanierungen

  • Leaky Gut Syndrom
  • Bakterielle Fehlbesiedlung
  • nach antibiotischer Behandlung

Ursache unbekannt:

funktionelle Magen-Darm-Erkankungen

Nicht immer kann der Arzt die Ursache für die Verdauungsbeschwerden feststellen. Wenn eine organische Erkrankung der Verdauungsorgane ausgeschlossen wurde und die Beschwerden trotzdem über einen langen Zeitraum auftreten, spricht der Arzt von "funktionellen Erkrankungen". Hierbei ist wichtig, dass andere Erkrankungen tatsächlich ausgeschlossen wurden - häufig entpuppt sich die eine oder andere funktionelle Erkrankung bei genauer Analyse beispielsweise eines Ernährungsprotokolles doch als Nahrungsmittelunverträglichkeit o.ä. Die beiden klassischen Diagnosen aus dem Bereich der funktionellen Erkrankungen sind der Reizmagen, auch "funktionelle Dyspepsie" genannt, und das Reizdarmsyndrom. 

 

funktionelle Dyspepsie bzw Reizmagen

Typisch sind beim Reizmagen Druck und Schmerzen im Oberbauch, teilweise begleitet von Völlegefühl,  Übelkeit bis hin zu Erbrechen und Krämpfen.

Reizdarmsyndrom

  • Reizdarmsyndrom vom Diarrhö-Typ mit mehr als 3 Stuhlgängen am Tag
  • Reizdarmsyndrom vom Schmerz-Typ mit krampfartigen Schmerzen
  • Reizdarmsyndrom vom Obstipations-Typ mit hartnäckigen Verstopfungen
  • Reizdarmsyndrom vom Meteorismus-Typ mit  Blähbauch und übermäßigen Blähungen.

Besserung in Sicht!

Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen können die Lebensqualität des Einzelnen massiv beeinträchtigen. Auch wenn (zumindest vorerst) keine offensichtliche Ursache gefunden werden kann, sind die Beschwerden real.  Zum Glück gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern:

  • Ernährungsumstellungen
  • Darmsanierungen
  • Livestyle-Veränderungen incl. Steigerung der körperlichen Aktivität, Achtsamkeitstrainings und Stressbewältigung

Stressbewältigung zum Lösen von Anspannung hilft bei Verdauungsbeschwerden

Anspannung lösen, Beschwerden lindern

Stressbewältigung, Achtsamkeit & Entspannung

Stressbewältigung und entsprechende Veränderungen am Lebensstil führen zu einem veränderten Körpergefühl und zum Nachlassen von Anspannung. Dadurch wird oft eine deutliche Besserung der Verdauungsbeschwerden erzielt. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

An dieser Stelle möchte ich Sie auf meinen Stressbewältigungskurs mit  Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson hinweisen, der schon vielen meiner Kunden weitergeholfen hat:

Meditation, Yoga und Entspannung hilft bei Reizdarm-Problemen

Weitere Informationen zum Ablauf der Ernährungsberatung finden Sie unter folgendem Link: